Wer macht mich glücklich?

Es gibt so viele Dinge, die wir eigentlich wissen und doch nicht verinnerlicht haben. Wie etwa die Tatsache, dass wir alle unseres eigenen Glückes Schmied sind. Wir wissen das auf der Verstandesebene, aber die ist ja bekanntlich begrenzt. Unsere Emotionen und unsere Bedürftigkeit sagen uns etwas ganz anderes. Wir alle suchen das große Glück außerhalb von uns selbst, sei es dass wir glauben möglichst viel Geld bringe uns das ersehnte Gefühl, sei es, dass wir glauben eine Partnerschaft könne uns endlich glücklich machen oder eben Erfolg und Anerkennung. Vielleicht auch eine Mischung von all dem. Oder wir haben inzwischen resigniert und glauben gar nicht mehr, dass wir irgendwann glücklich sein können.

Unsere Eltern waren in dieser Hinsicht keine Vorbilder, da sie auch nicht aus sich heraus glücklich waren. In der Schule haben wir nicht gelernt, was Glück ist und wie man es erreicht und die Gesellschaft ist noch weniger unterstützend. In jedem zweiten Song über die Liebe wird besungen, wie der ersehnte Mensch uns vervollständigt und ganz macht. Die extrem schmerzhaften Gefühle von innerem Mangel, Leere und Wertlosigkeit soll er oder sie bitte, wie mit einem magischen Zauberstab, beseitigen. Leider ist das nur der Stoff, aus dem Märchen gemacht sind.

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Wirklichkeit ist viel schöner als du vielleicht denkst.

Du brauchst nichts und niemandem, um glücklich zu sein. Nichts und niemand kann dich glücklich machen. Die einzige Person in diesem Universum, die diese Macht über dein Leben hat, bist du selbst.

Was für eine gute Nachricht! Ich selbst habe es in der Hand, ich selbst kann mein Glück erschaffen. Ich bin damit unabhängig und frei. Ich muss niemandem diese Bürde auferlegen. Noch eine gute Nachricht: Glück ist möglich. Ein glückliches Leben ist gar nicht so fern.

Jetzt kommt die Voraussetzung: Du musst alles aufhören, was du bisher versucht hast. Du musst aufhören andere Menschen für irgendetwas verantwortlich zu machen. Du musst die volle Verantwortung für alles übernehmen, was in deinem Leben geschieht oder nicht geschieht. Du bist verantwortlich für alle Umstände und Rahmenbedingungen und für alles, was du fühlst. Nichts und niemand hat Schuld. Auch nicht du selbst. Aber du trägst die Verantwortung.

Jetzt kannst du weiterhin außerhalb von dir selbst nach Glück suchen, d.h. ständig vor deinem inneren Schatz davonlaufen. Überall betteln, dass man dich doch bitte lieben soll und heil machen. Du kannst ein Leben lang in diesem bedürftigen Zustand verharren. Du kannst noch bis zum Nimmerleinstag auf den Prinzen warten, der dich aus deinem Elend befreit – durch Aschenputtel und ähnliche Geschichten ist dieses Bild im Unterbewusstsein von uns Frauen leider sehr viel mächtiger, als wir denken und wollen.

Oder du wendest dich endlich nach innen, dort wo du deinen Schatz findest, unter all den Schichten von ungeheilten Verletzungen. Diese musst du dir vornehmen, indem du sie fühlst und liebevoll versorgst. Schicht um Schicht. Geduldig, beharrlich und mutig. Es ist anfangs harte Arbeit, aber es wird immer leichter und dein Glück stellt sich dann auf einmal ein. Ein Zustand aus innerem Frieden, Selbstliebe und unwiderstehlicher Leichtigkeit. Ein paradiesischer Zustand, der nichts braucht oder verlangt und den wir alle erreichen können. Anfangs von Zeit zu Zeit. Dann immer häufiger, beständiger und intensiver.

Mach dich auf den Weg!

Video dazu hier.